Grobschere Kohlenstoffstahl
Beschreibung:
Dass es sich bei dieser Grobschere um ein handwerklich hergestelltes Erzeugnis der tatsächlich weltberühmten Solinger Schneidwarenindustrie handelt, kann man nicht nur sehen, sondern auch hören. Akustisch verraten tut es der beim Gebrauch erzeugte wohlklingende Ton, das charakteristische „Singen“ der beiden präzise justierten Scherenblätter aus gehärtetem Kohlenstoffstahl (54-56 HRC). Den Augen wiederrum ergibt sich die traditionsreiche Herkunft durch die seit Beginn des frühen 20. Jahrhunderts unveränderte Form zu erkennen. Das abgestumpfte Ende verhindert, dass sich die Schere beim Schneiden doppellagigen Stoffes in dem Gewebe verfängt.
Verglichen mit filigranen (und sündhaft teuren) Hightech-Scheren hat sich diese hier ihren Werkzeugcharakter und günstigen Preis bewahrt: Sie ist fürs Grobe ausgelegt, entsprechend wuchtig und robust. Die sorgsam geschärften Schneiden zerteilen so ziemlich alles mühelos, was zwischen sie gelegt wird: Stoff, Papier, Leder und selbst dicken Karton (daher die Beinamen Sack- und Buchbinderschere). Um Flugrost entgegenzuwirken, sollte die Schere ab und an geölt werden, dann aber hält sie sicher ein Leben lang. Sie lässt sich auch ohne Probleme nachschärfen, wenn dies einmal nötig sein sollte.
Verglichen mit filigranen (und sündhaft teuren) Hightech-Scheren hat sich diese hier ihren Werkzeugcharakter und günstigen Preis bewahrt: Sie ist fürs Grobe ausgelegt, entsprechend wuchtig und robust. Die sorgsam geschärften Schneiden zerteilen so ziemlich alles mühelos, was zwischen sie gelegt wird: Stoff, Papier, Leder und selbst dicken Karton (daher die Beinamen Sack- und Buchbinderschere). Um Flugrost entgegenzuwirken, sollte die Schere ab und an geölt werden, dann aber hält sie sicher ein Leben lang. Sie lässt sich auch ohne Probleme nachschärfen, wenn dies einmal nötig sein sollte.
Technische Informationen
Material: Kohlenstoffstahl
Gesamtlänge: 185 mm
Klingenlänge: 80 mm
Gewicht: 140 g
Hintergrund
Schneidwaren aus der „Klingenstadt“ Solingen.
Die Herstellung hochwertiger Schneidwaren machte die „Klingenstadt“ Solingen weltberühmt. Günstige Standortbedingungen – die dichten Wälder des umliegenden Bergischen Lands und die schier endlos strömende Energie der Wupper und Itter – sorgten dafür, dass schon früh (im 7 Jhd. n. Chr.) ein metallverarbeitendes Gewerbe in dem damals noch kleinen Ort entstand. Holzkohle und Wasserkraft waren mithin die Grundvoraussetzungen für die Produktion der zunächst als „Kölner Schwerter“ bekannten Klingen. Mit der Zeit und überregional wachsendem Ansehen emanzipierte sich Solingen jedoch von der südlich am Rhein gelegenen Handelsmetropole und ist heute die einzige Stadt weltweit mit markenrechtlich geschütztem Namen. Zusammen mit Remscheid und Wuppertal bildet Solingen eins der größten Metallcluster Europas.
Scheren aus Kohlenstoffstahl. Von Carl Schwarte.
Das kleine Familienunternehmen Carl Schwarte beliefert seit mehr als 100 Jahren überwiegend gewerbliche Kunden aus unterschiedlichsten Industriezweigen mit Scheren und Messern, die quasi seit Gründung der Firma im Jahre 1910 unverändert (heute in 4. Generation) in Handarbeit hergestellt werden. Die Schneidwaren aus dem Norden Solingens sind überraschend preisgünstig, dabei robust und äußerst gebrauchstüchtig. Sie werden aus Kohlenstoffstahl geschmiedet, lassen sich daher besonders gut schleifen, bedürfen aber einer gelegentlichen Pflege mit Öl, damit sie keinen Flugrost entwickeln. Den herstellungsbedingten Glanz büßen die Scheren im Laufe der Zeit ein, erhalten dafür jedoch im Gebrauch eine schöne Patina.
Die Herstellung hochwertiger Schneidwaren machte die „Klingenstadt“ Solingen weltberühmt. Günstige Standortbedingungen – die dichten Wälder des umliegenden Bergischen Lands und die schier endlos strömende Energie der Wupper und Itter – sorgten dafür, dass schon früh (im 7 Jhd. n. Chr.) ein metallverarbeitendes Gewerbe in dem damals noch kleinen Ort entstand. Holzkohle und Wasserkraft waren mithin die Grundvoraussetzungen für die Produktion der zunächst als „Kölner Schwerter“ bekannten Klingen. Mit der Zeit und überregional wachsendem Ansehen emanzipierte sich Solingen jedoch von der südlich am Rhein gelegenen Handelsmetropole und ist heute die einzige Stadt weltweit mit markenrechtlich geschütztem Namen. Zusammen mit Remscheid und Wuppertal bildet Solingen eins der größten Metallcluster Europas.
Scheren aus Kohlenstoffstahl. Von Carl Schwarte.
Das kleine Familienunternehmen Carl Schwarte beliefert seit mehr als 100 Jahren überwiegend gewerbliche Kunden aus unterschiedlichsten Industriezweigen mit Scheren und Messern, die quasi seit Gründung der Firma im Jahre 1910 unverändert (heute in 4. Generation) in Handarbeit hergestellt werden. Die Schneidwaren aus dem Norden Solingens sind überraschend preisgünstig, dabei robust und äußerst gebrauchstüchtig. Sie werden aus Kohlenstoffstahl geschmiedet, lassen sich daher besonders gut schleifen, bedürfen aber einer gelegentlichen Pflege mit Öl, damit sie keinen Flugrost entwickeln. Den herstellungsbedingten Glanz büßen die Scheren im Laufe der Zeit ein, erhalten dafür jedoch im Gebrauch eine schöne Patina.
Hersteller
Thomas Hoof Produktgesellschaft mbH & Co. KG
Bahnhofstraße 3
59348 Lüdinghausen
Deutschland
E-Mail: [email protected]
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