Wir lassen vorrangig in Deutschland produzieren (in Westfalen, in Franken, im Rhein-Main-Gebiet, im Kraichgau und im Vogtland), aber auch in benachbarten Ländern und Regionen (z. B. Niederschlesien in Polen, Piemont und Venetien in Italien) – nicht aus Nostalgie oder um dem Zeitgeist zu entsprechen, sondern um der systemischen Fragilität einer vollglobalisierten Industrie zu entgehen.
Angesichts der bestehenden geopolitischen und logistischen Gefährdungen des globalen Austausches scheint es uns angebracht, erneut die Frage zu stellen: Woher kommt das eigentlich? Die Antwort „von hier“ oder „aus der Nähe“ hat etwas Beruhigendes, denn es gilt ja unausweichlich der Satz: Was heute nicht mehr gemacht wird, wird morgen nicht mehr gekonnt. Das haben die westlichen Volkswirtschaften, besonders die deutsche, sehr schmerzlich erfahren müssen.
Wir halten die Lieferketten daher möglichst kurz und arbeiten langfristig mit regionalen Partnern zusammen. Das gilt bei uns im Übrigen für so viele Komponenten und Herstellungsschritte wie irgend möglich – und nicht nur für den letzten, damit wir „Made in Germany“ oder „Made in Europe“ auf ein ansonsten fernöstliches Produkt schreiben dürfen.