Das Continental-Karteikartensystem

Zwei große Werke des 20. Jahrhunderts – das  eine literarisch, das andere wissenschaftlich und beide von der stupenden Belesenheit und dem gußeisernen Gedächtnis ihrer Schöpfer (Arno Schmidt und Niklas Luhmann) zeugend – sind aus dem Zettelkasten geboren: Beide Autoren liefen von Temperament und der Gnade zu früher Geburt begünstigt gar nicht erst Gefahr zum Computer verführt zu werden und entgingen so dem informationstechnologischen Anschlag auf ihre Schaffenskraft, der darin liegt, daß das Werkzeug einen erheblichen Teil jener Aufmerksamkeit verschluckt, die eigentlich dem „Werkstück“ zukommen sollte.

Zurück zur Karteikarte? Ja, in Flachsicht.

Für Planungs- und Strukturierungsarbeiten empfehlen wir das tatsächlich. Während die elektronischen Outliner, Zeitplaner und Kalender den Nutzer in den Bedienmodus des „Formularausfüllers“ schalten, zwingt eine Karteikartenmethodik dazu, Strukturen zu bilden und  Querverbindungen zu suchen. Das mobile, strukturierte Gedächtnis auf Papier hat wesentliche Vorteile: Während man es füllt, kommt man ins Sinnen (und kann sich ideenverstärkend mit dem Bleistift am Kopf kratzen). Und wenn man es abruft, ist es einfach da, ohne daß ein Gerät hochgefahren, eine App geöffnet und ein Netzverbindung hergestellt sein muß. Es ist immer schon im Auge und zur Hand. Unser Continental-Karteisystem hat drei Teile.

Die Continental-Flachtsichtkartei

Ein altes Prinzip haben wir hier wiederbelebt: Das Flachtsichtbuch, in dem 12 Karteikarten (A7) im Hoch- oder Querformatformat geschuppt gehalten werden, so daß von jeder einzelnen Karte die Beschriftungszeile sichtbar bleibt. Das ergibt einen hochmobilen, ständig auskunftsfreudigen und arbeitsbereiten Informationsspeicher, der seinen Inhalt auf einen Blick offenbart, bei entsprechender Ordnung der Karten Prioritäten signalisieren kann und bei dem die Karte zu Bearbeitungszwecken leicht mit einem Griff entnommen werden kann. Der Flachsichthalter ist aus 250g-Dokumentenkarton, durch die überlappenden Einsteckebenen erhöht sich die Kartonstärke konstruktionsbedingt. Sie hat vier metallverstärkte Lochungen und kann als Hochformat mit unserem Continental-Aktenordner und als Querformat mit dem Continental-Ringordner genutzt werden. Die jeweiligen Seiten bei Hoch- und Querformat sind leinenverstärkt.

12 Karteikarten werden mitgeliefert.

 

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Continental-Ringordner schwarz

Der Ringordner ist aus 2 mm starker tiefschwarzer, durchgefärbter Hartpappe von Eska und eignet sich ideal für die Aufnahme unserer Continental-Flachsichtkartei im Querformat. Fixiert mit einem Gummizug, lässt sich der Ringordner auch quer aufstellen und dient damit als ständig präsentes Organisations-Werkzeug auf dem Schreibtisch.

 

 

 

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Der Continental-Aktenordner. Made in Germany.

Unser Aktenordner unterscheidet sich vor allem im Material von seinen Verwandten auf dem Markt der Büroartikel: Gefertigt aus 2 mm starker tiefschwarz durchgefärbte Hartpappe von Eska im Gegensatz zu den sonst üblichen papierkaschierten Ordnern. Der Ordner hat zwei Grifflöcher, die jeweils 48 mm von Oberkante und Unterkante entfernt sind. Wir legen dem Produkt einen Bogen mit 3 Ordnerrückenschilder, sowie einen Vermaßungsbogen für den Druck und einen Tippniederhalter bei. Dessen robuste Mechanik stammt von IML aus Italien. Wir uns einen Lagerbestand gesichert und bieten diese auch als Austausch im 3er Set an.

Die beiden Grifflöcher des Continental-Ordners haben den Vorteil, dass der Ordner auch aus niedrigen Regalebenen am oberen Griffloch herausgezogen werden kann, oder aus Kisten, in denen er quer stehend transportiert wird. Auch Linkshänder können den Ordner ebenfalls intuitiv nutzen. Im letzteren Falle ist dann auch die Ringmechanik auf der linken Seite. Grifflöcher, Schlitze für die Ringmechanik und die Kanten sind an Ober- und Unterkannte metallverstärkt.

 

 

 

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Continental-Karteikarten Doppelformat

Aber auch für Protokollierungs- und Notizarbeiten sind unsere auf ein Flachsichtsystem hin konzipierten Karteikarten ideal: Die Vorderseite steht im A7-Hochformat mit einer Titelzeile oben und ist für die Einordnung in unsere Flachsichtkartei gedacht , die Rücksicht hat das klassische Querformat, in dem die Karte in übliche A7-Kartei- und Archivkästen abgelegt wird.

Die hochformatige Vorderseite dient immer zur Gliederung (einer Tagesordnung, Agenda, To-Do-Liste), die querformatige Hinterseite nimmt die zugehörigen Protokoll- oder Verlaufsnotizen auf. Die methodischen Möglichkeiten des Systems sind unerschöpflich. Sie könnten 12 Problem- oder Projektverfolgungskarten darin organisieren. Auf jeder einzelnen sind etwa die nächsten 5 konkreten Schritte (von Anruf bis Ausarbeitung) im jeweiligen Projekt notiert. Oder: Ein Teil der Schuppenkarten nimmt die Terminplanung für die nächsten Wochen auf, ein anderer dient der Vorbereitung anliegender Besprechungen (und die jeweilige Rückseite nimmt die Protokollnotizen auf). Erledigte Karten wandern in Archivkästen und füllen dort ein papierenes Langzeitgedächtnis (und sei es – chronologisch abgelegt – ein inhaltsstarkes Tagebuch).

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Archivkasten-Karteitrog

Dies ist der klassische Karteitrog, in dem die Karten nach einem Ordnungsprinzip (Datum, Alphabet, sachlich) im Querformat abgelegt werden. Er ist bei uns aus Pappe und faßt 150 Karten. Wie unser Ordner aus 2 mm starker tiefschwarzer durchgefärbter Hartpappe von Eska. Lieferung mit 150 Karten geliefert.

 

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Doppelthoch und perforiert: Das Continental-Exzerpier-Lesezeichen

Zwei an einer Perforation leicht trennbare, also doppelthohe Karteikarten als Lesefrüchtespeicher: Auf der Vorderseite im Hochformat Autor und Titel und die Zitat- oder „zu-klären“-Funde mit Seitenverweis. Auf der querformatigen Rückseite, dann eigene Anmerkungen zu der Lektüre oder Verweise auf Rezensionen. Beim Zuklappen bleibt das das 21 cm hohe Doppelformat als Lesezeichen im Buch. Zum Schluß wandern die beiden, dann getrennten und mit Seitenverweisen und Notizen gefüllten A7-Karteikarten ins Lesearchiv.

 

 

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